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Company Limited

Limited Company – Übersicht

Die mit Abstand häufigste Gesellschaftsform in Thailand sind Limited Companies. Dies hat vor Allem zwei Gründe:

  1. Die Haftungssumme eines Anteilseigners ist in einer Company Limited auf die Höhe der Einlagen beschränkt.
  2. Limited Companies erlauben zudem eine Fremdorganschaft. Hierbei ist die Geschäftsführung und Vertretung von den Anteilseignern losgelöst und kann einem gesonderten Organ übertragen werden.

Das Kapital einer Limited Company ist in Anteile gleichen Nennwerts unterteilt. Das thailändische Zivil- und Handelsrecht schreibt einen Mindestnennwert von 5 Thai Baht pro Kapitalanteil vor. Es können verschiedene Anteilsgattungen bestehen, jedoch muss jeder Kapitalanteil ein Stimmrecht verfügen.

Limited Companies werden durch ein Board of Directors vertreten, welches durch die Gesellschafterversammlung berufen wird. Die Gesellschafter bzw. Aktionärsversammlung repräsentiert die Eigentümer der Gesellschaft und ist das oberste beschließende Organ. Das Board of Directors ist gegenüber der Gesellschafterversammlung weisungsgebunden und führt das Unternehmen auf operativer Ebene. Das thailändische Gesellschaftsrecht unterscheidet zwischen zwei Arten von Limited Companies: die Private Limited Companies und die Public Limited Companies.

Private und Public Limited Companies unterscheiden sich hauptsächlich in Bezug auf  ihre Anteilsstruktur, Kapitalzugang, Obligationen (z.B. Börsennotierung bei dem Stock Exchange of Thailand), Mindestanzahl an Anteilseignern und Vorständen, Publizitätsgesetzen sowie einem unterschiedlichem Gesellschaftsrecht.

Foreign Business Act

Sowohl Private als auch Public Limited Companies fallen unter den Foreign Business Act, welcher die Beteiligung von nicht-thailändischen Staatsbürgern an Limited Companies auf maximal 49% beschränkt.

In der Vergangenheit war es üblich thailändische Nominalaktionäre zur Scheinerfüllung dieses Kriteriums zu benutzen. Daher hat das Commercial Registrar 2006 neue Regelungen für zur Eintragung von Public und Private Limited Companies erlassen. Thailändischen Anteilseigner müssen so den Ursprung ihrer Investitionen offenlegen, wenn:

  1. Nicht-thailändische Staatsbürger zwischen 40% und 50% des Gesellschaftskapitals halten
  2. Nicht-thailändische Staatsbürger weniger als 40% des Gesellschaftskapitals halten, aber der Vorstand nicht-thailändischer Nationalität ist und uneingeschränkte Vollmachten gegenüber der Gesellschaft besitzt.

Entsprechend der 2013 erfolgten Gesetzesänderung muss dem Antrag zur Eintragung einer Limited Company ein Nachweis über die finanziellen Mittel der thailändischen Anteilseigner von Seiten der Bank beigefügt werden (d.h. die finanziellen Mittel decken mindestens die beabsichtigte Investitionssumme).

Weitere Details können sie unserem Investieren in Thailand Teil entnehmen.

 

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